K. Lilli s moving company   moving with fine arts

Unter dem Oberbegriff "Bildende Kunst" versammeln sich zunächst prinzipiell alle visuell gestaltenden Künste bei denen ein materielles Kunstwerk geschaffen wird.





In Abgrenzung zu den darstellenden Künsten (performativ), wurden mit diesen "schönen Künsten" ursprünglich visuell und haptisch erfahrbare räumlich-körperliche Werke bezeichnet, bei denen, das Element Zeit keine Rolle spielt und das fertige Werk ohne einen lebenden Menschen darin existiert.





Mit der Entwicklung von Film und den neuen Medien ging auch die Ausweitung des Begriffes der Bildenden Künste einher und die Abgrenzung der Künste voneinander begann sich zunehmend aufzulösen, so dass auch Installationen mit dem Einbezug lebender Menschen, Ideen, Prozesse und reine Handlungsanweisungen darunter fallen können.






Die künstlerische Bearbeitung eines materiellen oder immateriellen Themas kann für viele Menschen Relevanz haben, für eine bestimmte Gruppe oder auch nur für einen einzigen Menschen.

In der individuellen Veränderungsarbeit wird tradititonell "Kunst-/Gestaltungstherapie" eher im traditionellen Sinn der Bildenen Künste verstanden, d.h. Malerei, Zeichnung, Bildhauerei, zum Teil auch Grafik, Fotografie und Baukunst.



Einzig die "intermediale Kunsttherapie", "expressive arts therapy", arbeitet darüber hinaus mit einem zeitgenössischen Verständnis von Kunst, bei dem die Grenzen zwischen Gattungen nicht relevant sind, sondern vielmehr die Bedeutung für das Heutige.
D.h. in der expressive arts therapy kann wie in der zeitgenössischen Kunst mit jeglichem Medium gearbeitet werden, das sich für das Experimentieren anbietet.




Kunsttherapie versteht sich generell als eigenständige Therapieform.
Kunsttherapie wird bspw. auch in der körperlich-funktionellen Rehabilitation eingesetzt. Denn sie ist nicht auf das psychotherapeutische beschränkt, auch wenn eine zentrale Anwendung bei entsprechender Qualifikation der Kunstherapeut*innen der psychotherapeutische Bereich ist:

Dabei werden unter anderen Wirkfaktoren

innere Prozesse sichtbar gemacht.












K. Lilli, 2018

 

kunstorientierte Veränderungsarbeit
 
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